Bentonitpaste


Randumläufigkeiten

Um die Gefahr von Randumläufigkeiten zu vermindern, empfiehlt es sich, Rohre, Bauwerke, Mauern etc. vor der Verfüllung mit einer Bentonitsuspension einzustreichen. Auf diese Weise wird auch der Bildung von kleinsten Wasserwegsamkeiten entgegen gewirkt. Bentonitpasten kann man natürlich auch für einige andere Zwecke anwenden. Oft werden z. B. Bauteile damit bestrichen, um Reibungswiderstände zu verringern.

Bildergalerie

Die Paste kann durchaus auch dicker aufgetragen werden, diese Abbildungen hier dienen hauptsächlich der Veranschaulichung feiner Strukturen, die es auch auf relativ ebenen Flächen gibt.

Dosierung

Prinzipiell kann man verschiedene Konsistenzen herstellen. Nimmt man hochquellfähigen Bentonit (z.B. "Aktivbentonit D"), so lassen sich gelartige, relativ feststoffarme Massen herstellen:

Beispiel:
6 Teile Wasser und 1 Teil "Aktivbentonit D".
Bei dieser Mischung benötigen Sie einen hochtourigen Rührer, um den Bentonit homogen verteilen zu können. Die Mischung ist nach einer kurzen Standzeit gebrauchsfertig, für eine vollständige Quellung benötigt der Bentonit mehrere Stunden.

Mit Calcium-Naturbentonit stellt man feststoffreiche Massen oder Anstriche her. Diese Massen quellen zwar nicht so stark, schrumpfen bei Austrocknung aber auch relativ wenig.

Beispiel:
1 Teil Wasser, 1 Teil Calcium-Naturbentonit
.
Calcium-Naturbentonite geben Wasser leichter ab, ziehen also auf saugenden Untergründen schneller an. Die Mischung ist schnell gebrauchsfertig, quillt über Stunden aber noch etwas nach.

Pulverprodukt

Aktivbentonit D und Calcium-Naturbentonit gibt es als Pulverprodukt in 25 kg Säcken.

Gefahrenhinweis!

Achtung, Bentonitsuspensionen und Gele sind glatt wie Schmierseife und sollten nach Möglichkeit nicht begangen oder befahren werden! Produktreste auf Plätzen, Gehwegen, Fahrbahnen etc. müssen nach Möglichkeit sofort entfernt, oder mit grobem Sand abgestreut werden. Anwendung stets in eigenem Ermessen und auf eigene Gefahr!

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